Häufig gestellte Fragen und Unsere Antworten

Gerade bei Erkrankungen steht die richtige und ausgewogene Ernährung an erster Stelle. In unserem Kundenstamm befinden sich mehrere Hunde mit unterschiedlichen Erkrankungen, die sich dank unserem Fertig-BARF-Menü wieder erholen konnten, bzw. die Symptome um ein Vielfaches gemildert wurden. Die für die meisten Erkrankungen verantwortlichen Stichworte lauten: Synthetische Vitamine und zu viel Proteine. Ersteres sind nichts anderes als künstliche Zusatzstoffe im Hundefutter und sind in den meisten Trockenfuttermitteln und Nassfuttersorten enthalten, ebenso wie eine übermäßige Proteinzufuhr. Sie führen zu einer Stoffwechselschädigung, da sie sich im Organismus ablagern, und so die bei der Epilepsie beispielsweise auftretenden Krampfanfälle unterstützend auslösen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Hund an einer sekundären oder primären Epilepsie leidet.

Denn bei der sekundären Epilepsie stehen andere Grunderkrankungen im Vordergrund, die ebenfalls durch unsere Futterzusammensetzung gemildert werden, und sich dies auf die Epilepsie positiv auswirkt. Im Zusammenhang mit überhöhter Proteingabe, können viele Erkrankungen ausgelöst werden. Doch leider finden sich im Handel immer wieder sogenannte BARF- Menüs, die ausschließlich Muskelfleisch enthalten und so den Hund völlig unterversorgen, da ihm erstens die wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffe aus den Innereien und Pansen, sowie Labmagen fehlen und zweitens, der Hund mit Proteinen überversorgt wird. Wir haben eine ausgewogene Einheit von allen wichtigen Stoffen für unsere geliebten Vierbeiner entwickelt und können mit gutem Gewissen, und anhand vieler Erfolge, unsere Menüs bei erkrankten Hunden empfehlen.

Diese Frage ist eigentlich mit „NEIN“ zu beantworten. Allerdings kann es durch die bereits vorhandenen Mängel, diese dem industriell gefertigten Futter geschuldet sind, passieren, dass durch eine vollwertige und ausgewogene Ernährungsweise der Hund mit Durchfall und Erbrechen reagiert. Der Körper des Hundes ist ja auf Kohlenhydrate „eingestellt“ und deren Verstoffwechslung. Beim Füttern des BARF- Menüs gelangen nun aber alle notwendigen Spurenelemente, Vitamine und Nährstoffe nach der Fütterung in kürzester Zeit in den Blutkreislauf.

Das kann vorübergehend ungewohnt für den Stoffwechsel des Hundes sein und er reagiert mit Durchfall/Erbrechen. Der Organismus füllt mit unserem hochwertigen Fertig-BARF-Menü die Lücken seines Nährstoffmangels, und bereits ab der 3 Fütterung sollten diese „Nebenwirkungen“ verschwunden sein, denn jeder Hund verträgt diese artgerechte Nahrungsquelle.

Natürlich ist der Hund kein Wolf. Zumindest nicht vom äußeren Erscheinungsbild und Sozialverhalten. Genetisch allerdings sind sie zu fast 100% identisch mit Wölfen. Die einzigen Unterschiede schlagen sich im äußeren Erscheinungsbild, nicht aber im Verdauungstrakt, nieder. Das bedeutet für uns den Anspruch an eine möglichst natürliche Nahrung, die auf Grundlage der Ernährung von Wölfen beruht.

Da Hunde mit den Wölfen genetisch fast zu 100% identisch sind, beziehen wir unsere Ernährungszusammensetzung aus den Ernährungsmerkmalen des Wolfes. Der Naturschutzbund hat eine Studie durchgeführt in der Kotproben von Wölfen untersucht worden sind und deutlich wird, dass der Wolf sich zu 99,5 % vom Beutetier ernährt.

( https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15572.html )

Unsere Fertig-BARF-Menüs schließen sich diesem Konzept an und verzichten daher vollständig auf Gemüse, Obst und Getreide.

Wie schon erläutert orientieren wir uns an der Ernährungsweise der Wölfe, diese sich zu 99,5 % vom Beutetier ernähren und nur zu 0,5% von Sonstigem. Die geringe Prozentzahl lässt sich daraus herleiten, dass der Wolf beim Fressen des Pansens und des Magens, einen kleinen Teil der verdauten Nahrung des Beutetieres mit aufnimmt, der sich am Pansen festgesetzt hat. Die Beute wird nur am Bauch geöffnet, da dort die Haut dünner ist. Es bedeutet nicht, dass die Wölfe es auf den Mageninhalt abgesehen haben. Wie bei Katzen, die meist den Innereien Beutel ihrer Beutetiere zurücklassen, ist das selbe Verhalten bei Wölfen zu beobachten.

Die verdaute bzw. fast verdaute Nahrung, die ein Wölf zufällig über den Magen des Beutetieres aufnimmt, enthält mehr Gräser und Pflanzen als Gemüse und Obst. Sollte es Gemüse und Obst im Darminhalt geben, so ist dies bereits zersetzt und müsste auch in dieser Form dem Hund gereicht werden, da er das Gemüse selbst nicht ordentlich verwerten kann.

Hunde, die über BARF ernährt werden sind auch wirklich satt, denn ein Hund hat kein typisches Sättigungsgefühl, wie wir Menschen es kennen. Er kann nur satt sein, wenn er mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird und ist deshalb auch übergewichtigen Hunden zu empfehlen. Bei der Rohfleischfütterung und speziell in unseren Fertig-BARF-Menüs ist der Nährstoffgehalt optimal auf den Hund abgestimmt.

Die Nährstoffe gelangen schnell über den Magen in den Darm und können sofort ins Blut abgegeben werden und der Gehalt an wichtigen Nährstoffen wird gedeckt. Pflanzliche Stoffe brauchen viel länger im Magen, um verdaut zu werden, so wird ihr Hund nicht satt. Es steckt ein anderes System der Verdauung dahinter als bei uns Menschen oder eben Pflanzenfressern. Diese sind durch den langen Verdauungsprozess im Magen bereits gesättigt. Der Hund nicht. Daraus kann abgeleitet werden, dass auch Getreide (Kohlenhydrate), Gemüse und Obst für den Hund kontraproduktiv sind, da es ebenfalls zur pflanzliche Nahrung gezählt wird.

Wenn sie sich für unsere Fertig-BARF-Menüs entscheiden, dann ist die Antwort ein klares „JA“. Unser Mischungsverhältnis von Fleisch, Knochen und Innereien orientiert sich am Beutetier des Wolfes. Es kommen oft Fragen, warum wir auf Getreide, Obst und Gemüse verzichten, die wir in den oberen Antworten bereits erläutert haben. Einige denken allerdings, dass ihr Hund dann mit Vitaminen, Spurenelementen oder Mineralstoffen unterversorgt wäre. Da kommt es eben auf die Zusammensetzung von Innereien, Muskelfleisch und Knochen an und nicht auf den Anteil von Gemüse und Obst, die der Hund roh nicht verdauen kann, sondern nur im fast verdauten Zustand aus dem Magen eines Beutetieres. In Fleisch und Innereien sind alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, sowie Spurenelemente enthalten. Hier finden sie einige Bsp. Für Nährwertetabellen und in welchen Produkten sie zu finden sind. In jeder Spalte finden sich Fleisch, Fisch oder Innereien, um sie zu decken. Der Calciumbedarf wird bei uns über die Zugabe von Knochen, Knorpel und Karkasse gedeckt.

http://www.fleischexperten.de/wp-content/uploads/2010/05/tabelle-mineralstoffe.gif

und

http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/spomedial/content/e866/e2442/e7594/e7710/e7720/e7722/tabelle_vitamine2_ger.jpg

Es kann keine Mangelversorgung stattfinden. Nicht nur Wölfe, sondern auch Menschen in extrem kalten Gebieten, wie die Inuit ernähren sich ausschließlich von Fleisch und Innereine, sowie Fisch. Bei Ihnen konnten allerdings bislang keine Mangelerscheinungen festgestellt werden. Auch in den nordischen Ländern, wo Ackerbau so gut wie gar nicht möglich ist, ist die Ernährung auf Fleisch und Fisch ausgelegt. Dort herrschen ebenso wenig Mangelerscheinungen. Diese tauchen meist nur bei massenhafter Ernährung mit Getreideprodukten und Zucker auf. Dies sind auch die Dinge, die bei der Hundefütterung unbedingt vermieden werden sollte. Wölfe in Sibirien, Kanada und Alaska können auch keine Beutetiere reißen, die sich mit Gemüse und Obst ernähren, da die über 6 Monate anhaltende Kälte sowie der Permafrost die Entwicklung von Pflanzen sehr einschränkt.

Da wir natürlich selbst Hundebesitzer sind, erhalten die Tiere nur unsere BARF-Menüs. Durch regelmäßige Blutwertkontrollen, in enger Zusammenarbeit mit unserer Tierärztin, können wir mit Sicherheit sagen, dass unser Futter alles enthält was der Hund braucht. Wenn sie eine genau Analyse bei ihrem Hund machen lassen wollen, sprechen sie einfach mit ihrem behandelnden Tierarzt darüber.

 

Wir empfehlen Ihnen, ihren Hund zu wiegen und 2% des Gewichtes als Anfangswert zu nehmen. Bsp. Riesenschnauzer Hündin wiegt 34Kilo, dann lautet der Anfangswert 680g. Ist der Hund weniger aktiv runden sie die Grammzahl auf die nächste 100 Stelle auf. Das wäre in diesem Fall 700 g. Ist ihr Hund sehr aktiv addieren sie weitere 100 Gramm dazu, ist der Hund im Leistungssport aktiv addieren sie weitere 100 Gramm dazu. Dann sind sie bei einer Portion von 800g bzw. 900g am Tag. Bei einem Junghund, bis ca. 12 Monate, nehmen sie 5% des Gewichtes als Anfangswert. Bsp. Riesenschnauzer Junges mit 20 kilo = 1000g. Für Junghunde erhalten sie in unserem Shop ein spezielles Menü, dass auf das Wachstum des Hundes abgestimmt ist.

Die Futtermenge hängt allerdings von verschiedenen Faktoren wie dem Alter, der Aktivität und der Rasse Ihres Hundes ab und sollte immer individuell an die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners angepasst werden.

Wir empfehlen Ihnen, unsere Fertig-BARF-Menüs bei Zimmertemperatur aufzutauen. Entnehmen Sie dafür bitte das Menü vor dem Auftauen aus der Verpackung, legen Sie es in den Futternapf und decken Sie diesen mit einem Deckel oder einem Teller ab. Natürlich können Sie die Menüs auch im Kühlschrank auftauen – bei Fütterung am Morgen über Nacht, bei Fütterung am Abend entsprechend tagsüber. Achten Sie hier jedoch darauf, die Fertig BARF Menüs nie direkt aus dem Kühlschrank zu füttern oder es vorher mit warmem bzw. heißem Wasser anzuwärmen.

Ja, natürlich. Ihrem Hund kann unser Fertig-BARF-Menü sogar zur Besserung der Beschwerden verhelfen. Die häufigsten Gründe unserer Kundinnen und Kunden für eine Umstellung auf BARF sind Krankheiten, unter denen ihre Vierbeiner leiden. Dazu zählen hauptsächlich Hauterkrankungen (insbesondere starker Juckreiz sowie Ekzeme bis hin zu offenen Wunden), Magen-Darm-Probleme, Allergien, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Verhaltensauffälligkeiten des Tieres (beispielsweise Aggression, Angst, Hyperaktivität) und nicht zuletzt der Wunsch, sein Tier gesund zu ernähren.

Unser Futter unterstützt Ihren Hund bei:

  • Hauterkrankungen
    Hier konnten wir in der Vergangenheit eine Besserung meist schon nach zwei bis drei Wochen feststellen
  • Erkrankung des Bewegungsapparates
    Bei langfristiger Fütterung mit unserem Fertig-BARF-Menü lassen sich auch hier Verbesserungen verzeichnen
  • Magen- und Darmerkrankungen
    Auch hier lässt sich bei einer Umstellung auf unser Fertig-BARF-Menü recht zeitnah eine Besserung feststellen
  • Verhaltensauffälligkeiten
    Die artgerechte Fütterung wirkt sich positiv auf die Hunde und deren Verhalten aus, sie werden ruhiger und insgesamt ausgeglichener.

Futterunverträglichkeit und schlechtem Fressverhalten
Unser Fertig-BARF-Menü hat eine nahezu 100%ige Akzeptanz und stabilisiert den Organismus von Hunden, bei denen sich die Aufnahme von Industrie- bzw. konventionellem Futter erschwert darstellt bzw. diese ganz verweigert wird.