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Barf-Mythos-und-Wirklichkeit

Das Barfen – Artgerecht oder Spinnerei?

Gesunde Ernährung oder Fastfood?

 

Wenn es um die Gesundheit unserer Vierbeiner geht nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Wem das nicht gefällt, sollte unsere Artikel nicht lesen!

 

BARF, es gibt mehrere Bezeichnungen dieser 4 Buchstaben, die gängige deutsche Version lautet B.A.R.F „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ und stammt von Swanie Simon.

Barfen bedeutet nichts anderes, als dass das Futter für Hunde und Katzen aus frischen, rohen Zutaten, annähernd der Zusammensetzung des in der Natur gefangenen und gefressenen Beutetieres entspricht, welches von Grund auf alle lebenswichtigen Nährstoffe , Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine enthält! Es gibt mittlerweile einige wenige Hersteller die sich für die Produktion dieser artgerechte Ernährung  BARF entschieden haben.

Die einen bieten ein Baukastensystem an, welches der Tierhalter Zuhause mittels weiteren Zutaten ergänzen muss, wenige andere Produzenten bieten mittlerweile ein komplettes Fertig Barf Menü an, welches die Fütterung weiter vereinfacht. Darauf, welche dieser beiden Möglichkeiten der Fütterung am sinnvollsten ist, möchte ich gar nicht erst eingehen, denn Beide haben das gleiche Ziel, eine gesunde und artgerechte Ernährung der Vierbeiner ohne den Zusatz gesundheitsschädlicher Stoffe! Es gibt unter Barfern und Barf Herstellern auch einige wenige verschiedene Auslegungen der Fütterung, Zugaben von Reis-Gemüse-Obst, ja oder nein, das sind alles Kleinigkeiten, die jeder machen sollte wie Ihm beliebt, es gibt sinnvolleres als diese Diskussionen.

Der gemeinsame übermächtige Gegenspieler heisst Futtermittel-Großindustrie, welche mittlerweile, leider nicht nur die klassische Fachliteratur der Tierärzte sponsert. Nach der Meinung einiger renommierten Tierärzte, sind auch die Ausbildungen an den Universitäten längst nicht mehr unabhängig. Wenn man dann einige Aussagen von Tierärzten hört, die den Versuch starten, das Thema BARF geschickt zu kaschieren, finde ich das mehr als skurril. Wundern muss man sich allerdings nicht, steht doch vor nahezu jedem Behandlungszimmer das Regal mit den verschiedensten Futtermitteln der Tiernahrungsindustrie. Wie heisst der alte Spruch:

„Wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing“!

Dabei wäre es doch gerade für junge Tierärzte sehr sinnvoll, sich mit dem Thema BARF mal richtig auseinanderzusetzen, anstatt sich vom Mainstream der Futtermittelindustrie abhängig zu machen. Natürlich kann die Verantwortung für eine artgerechte Ernährung nicht nur an manchen Tierärzten festgemacht werden, da sind die Hundehalter schon selbst mit im Boot. Leider kursieren zusätzlich noch unzählige Halbwahrheiten und Falschinformationen im Netz, aber was davon ist Mythos und was die Wirklichkeit?

Wenden wir uns einmal Ernsthaft diesen verwirrten Argumentationen gegen die Rohfleischfütterung (BARF) zu. Ein einfacher Vergleich mit menschlichen Ernährungsgewohnheiten, bringen die absurden Denkweisen mancher Hunde- und Katzenhalter schnell zum Vorschein. Es gibt genau genommen nur zwei menschliche Ernährungstypen.

Typ 1 ernährt sich überwiegend von Fertiggerichten, Fastfood und anderen industriell verarbeiteten Lebensmitteln des heutigen Industrie Zeitalters. Das Kochfeld dient meist als Ablagefläche, und er ist Dauergast bei seinem Hausarzt. Neben Diabetes, Herz-und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Adipositas, verschiedene Krebsarten, Allergien, Karies und sonstigen „ Wohlstandserkrankungen“, sieht dieser Ernährungstyp keinerlei Zusammenhang mit seiner zugeführten Nahrung. Warum auch, heute stellt die Pharmaindustrie für jede Krankheit ein Mittelchen bereit, welches dann auch dankbar angenommen wird.

Typ 2 ernährt sich überwiegend bewusst, kocht frisch und ausgewogen, meidet industriell verarbeitete Lebensmittel, sieht seinen Hausarzt nur im Notfall und verzichtet weitgehend auf chemische Medikamente. Natürlich sieht man diesen auch mal eine Pizza, einen Döner oder eine Currywurst essen, wie gesagt, ab und zu! Die Dosis macht die Krankheit.

Bilden sie sich selbst eine Meinung, wer von beiden Ernährungstypen wird wohl eher eine Argumentation für bzw. gegen eine Frischfleischfütterung haben? Welcher wird sich das Füttern so einfach wie möglich machen und auf industriell verarbeitetes Dosen- und Beutelfutter zurückgreifen, und welcher wird sich mit der Ernährung seines Vierbeiners auseinandersetzen und sein Tier aus seiner eigenen Sicht, so gesund es geht ernähren?

Leider erkennen viele Hunde- und Katzenbesitzer den Wert einer artgerechten Ernährung erst, wenn sie Zuhause ein chronisch krankes Tier sitzen haben, an dem „Futtertechnisch“ alles ausprobiert wurde, was Tierärzte und Futtermittelindustrie im Angebot haben, und selbst ausgefallene Therapien nicht mehr helfen. Ich könnte Ihnen eine Vielzahl an Kundenbriefen von Hundehaltern zitieren, deren Tiere dank der Futterumstellung auf unser Fertig-Barf-Menü endlich wieder ein glückliches und gesundes Leben führen können, ohne ständig beim Tierarzt zu sitzen. Genau das spiegelt auch unsere Philosophie wieder!

Grundsätzlich sollte sich jeder vor Augen halten, dass industriell verarbeitete Lebensmittel, egal ob für Mensch oder Tier, jede Menge, für den Laien nicht identifizierbaren Inhaltsstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Duft- und Lockstoffe, Farbstoffe, Aromen und E-Nummern enthalten, die nicht gesundheitsfördernd, ja sogar schädlich sind.

Was im Industrie-Hundefutter, als tierische Nebenerzeugnisse (Klauen, Hufe, Federn, Hörner, Tiermehl, usw.), alles verarbeitet werden darf, zu welchen Konservierungsmitteln und gesundheitsgefährdenden Antioxidantien gegriffen wird, sowie das was nicht deklariert werden muss, erfahrt Ihr in unserem nächsten Beitrag.

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